NUSSERHOF
Elda und Heinrich Mayr
Josef-Mayr-Nusser-Weg 72, I - 39100 Bozen - Südtirol

Telefon 0039-0471-978388, Fax 0039-0471-978388, Mobil 0039-335-6207558


Der Nusserhof ist seit 1788 im Besitze unserer Familie. Direkt am rechtem Eisackufer gelegen, ist er einer der letzten Weinhöfe im Stadtteil "Bozner Boden". Mit seinem warmen luftigen Alluvialboden ist das 2,5 ha große Weingut vorzüglich für den Anbau der beiden autochtonen Rebsorten Lagrein und Blatterle geeignet. Wir begleiten unsere Reben durch den Jahreszyklus, verarbeiten die Trauben im eigenen Keller zu Wein und füllen ihn zum geeigneten Zeitpunkt in die Flasche. Im Weingarten wie im Keller können wir unsere Vorstellungen kompromisslos umsetzen. Das Ergebnis sind sehr persönliche Weine mit ausgeprägtem Sorten- und Lagencharakter.

Aus Liebe zur Natur und um die Qualität unserer Weine zu optimieren, erzeugen wir seit 1994 unsere Trauben streng nach ökologischen Richtlinien: wir verzichten auf chemische Pestizide und Herbizide und fördern gezielt die Organismenvielfalt im Weingarten. Großen Wert legen wir auf die Pflege des Bodens. Durch Bodenlockerung, Eisaat von Kräutern und andere nützlingsfördernde Pflanzenarten, erreichen wir eine gut durchwurzelbare und lebendige Bodenstruktur. Die Rebenmonokultur wird zu einem relativ stabilen, weil vielschichtigen Ökosystem. Tierische Schädlinge der Rebe werden dadurch in Schach gehalten. Seit 30 Jahren verzichten wir auf jede Art von Düngung. Kontrollierte Wüchsigkeit der Reben und eine lockere Blattwand helfen uns die gefürchteten Pilzparasiten Peronospora, Mehltau und die Fäulnis zu begrenzen. Lediglich geringe Mengen an Kupfer und Schwefel werden bei hohem Pilzdruck eingesetzt. Der Nusserhof ist seit 1994 Mitglied des Bioland Verbandes und wird regelmäßig durch die ABCERT GmbH auf die Einhaltung der Bio-Richtlinien kontrolliert.


Bioland Mitglied seit 1994
Unsere Weine
Lagrein Riserva DOC Südtirol
Im südlichen Tirol, zwischen Bozen und Gardasee, hat die Rebsortenfamilie Lagrein-Teroldego-Marzemino von altersher ihre Hauptverbreitung. In Bozen, am Zusammenfluss von Talfer, Eisack und Etsch, wird seit über 600 Jahren der Lagrein angebaut. Wurde er früher vor allem zu Rosèwein verarbeitet oder anderen Weinen zur Farb- und Geschmacksintensivierung beigemischt, so zählt Heute der Lagrein zu den besten und interessantesten italienischen Rotweinen. Der Ausbau erfolgt im Stahlfass, die Reifung im großen Holzfass.

Lagrein Kretzer DOC Südtirol
Der traditionelle Lagrein Kretzer ist die Rosè Version des Lagrein. Die Bezeichnung "Kretzer", die es für einen Rosèwein nur in Südtirol gibt, ist von der "Kretze" abgeleitet, einem geflochtenen Korb,durch welchen in früheren Zeiten der Most geseiht und von den Beerenhülsen getrennt wurde. Üblicherweise wird der Lagrein Kretzer jung und gekühlt getrunken. Sein ganzes Potential entpuppt sich aber erst nach längerer Flaschenlagerung.

Blaterle Tafelwein
Der Blatterle ist eine alte, in Vergessenheit geratene, lokale Weißweinsorte. Sie war hauptsächlich im Bozner Stadtteil "Bozner Boden" und im Eisacktal verbreitet. Die goldgelben Beeren sind rund und plattgedrückt, daher rührt wahrscheinlich auch der Name dieser Rebsorte.

Tyroldego Tafelwein
Immer schon standen am Nusserhof, verstreut zwischen den Lagrein Reben, einzelne Tyroldego Rebstöcke. Im sog. "Welsch-Tyrol", dem heutigen Trentino, sind die Schwemmlandböden des Flusses "Noce" in der piana rotaliana das Hauptanbaugebiet dieser interessanten Rotweinsorte. Ihr haben wir eine kleine Fläche am Nusserhof gewidmet. Der Ausbau des Tyroldego erfolgt wie beim Lagrein Riserva im Stahlfass, die Reifung im Holzfass.